Abruzzen: Erdbeben-Bilanz schockiert

Das schwere Erdbeben in den italienischen Abruzzen hat eine noch größere Zerstörung gebracht, als zunächst angenommen. Fast jedes dritte Gebäude in der Region ist so stark beschädigt, dass es nicht mehr saniert, sondern nur noch abgerissen werden kann.

Die Region ist völlig auf Versorgung von außerhalb angewiesen. Die Infrastruktur ist völlig zerstört.

Eine vorläufige Bilanz zeige nun erst das tatsächliche Ausmaß der Zerstörung, teilte der italienische Zivilschutz mit.

Bei dem Beben vor gut einer Woche waren 294 Menschen ums Leben gekommen. In den inzwischen rund 100 Zeltstädten der Bergregion leben etwa 33 000 Obdachlose. Durch die zahlreichen starken Nachbeben nimmt ihre Zahl weiter zu.

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