Algarve, Portugal: Tote Touristen nach Erdrutsch am Strand

An einem belebten Strand an der portugiesischen Algarve sind jüngst fünf Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden mit zahlreichen anderen Badenden unter einer abbröckelnden Felswand begraben.

Durch einen plötzlichen Erdrutsch lösten sich Felsbrocken von den steilen Klippen am Maria-Luisa-Strand in Albufeira. Sie begruben die völlig unvorbereiteten Badegäste.

Ein Mann erlitt einen Herzinfarkt und starb. Eine weitere Frau wurde von herabstürzenden Felsbrocken so stark verletzt, dass jede Hilfe zu spät kam. Drei weitere Frauen wurden verschüttet und starben und dem Geröll.

Zwei der Opfer waren nach Angaben des Rettungsdienstes unter 25 Jahre alt, die dritte Frau sei etwa 50 Jahre alt gewesen.

Drei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht, mehrere Badegäste mit leichten Verletzungen konnten noch am Strand behandelt werden. Mehrere Personen werden noch vermisst.

Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur Lusa, gegen Mittag sei auf einmal ein Teil der Felswand am Strand eingestürzt.

„Felsbrocken stürzten auf den Strand bis vorn ans Meer, es herrschte große Panik.“

Der bei ausländischen Touristen beliebte Strand war zum Zeitpunkt des Unglücks stark besucht. Die Nationalität der Opfer war zunächst nicht bekannt.

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