Amoklauf in Fort Hood: Amokläufer rief Allah an !

„Allah ist groß´“ soll der Amokläufer Nidal Malik Hasan (39) gerufen haben bevor er am Mittwoch in Ford Hood, das Feuer auf seine einstigen Kameraden eröffnete. 13 Soldaten wurden getötet.

„Allahu akhbar“ – Allah ist groß ! Sollte das ein Schlachtruf sein ?

Der Kommandeur der größten US-Militärbasis, Bob Cone, sagte dem US-Sender NBC, Zeugen des Blutbades hätten Hasan die Worte rufen hören.

Das wohl letzte Video des Attentäters zeigt den Mann im weißen, wallenden, knöchellangen Kaftan mit einer weißen arabischen Mütze in einem Verbrauchermarkt in Killeen bei Fort Hood. Knapp sieben Stunden später richtet er das Blutbad an.

Jetzt fragen sich führende Militärs und Politiker, ob der Amoklauf ein Selbstmord-Attentat auf die Kaserne sein sollte. Ist der Militär-Psychiater Major Nidal Malik Hasan ein Anhänger der Terrorgruppe al-Qaida, die in einem Propaganda-Video US-Soldaten aufgefordert hat, Massaker in Kasernen auszuüben?

Seine Wesensveränderung in den letzten Jahren spricht dafür.

Zunächst soll Hasan freiwillig zum Militär gegangen sein. Seine Eltern hatten sich stets dagegen gesträubt. Als die Eltern schließlich starben, wurde Hasan in seinem Glauben sehr streng. Der ehemalige Imam der Moschee in Silver Spring, Faizul Khan, kennt Hasan seit gut zehn Jahren: „Er war stolz, in der Armee zu sein. Er war aber auch sehr strenggläubig.“

Mit seiner fast schon fanatischen Religionsauslegung (er suchte eine strenggläubige Ehefrau, die fünf Mal am Tage betete und eine Burka trug, fand aber keine) eckte er bei seinen Kameraden in der Armee an.

Offenbar wurde Hasan in der Folgezeit wegen seines Glaubens auch schikaniert. Zunehmend beschwerte er sich über Demütigungen. Er setzte sich für den Truppen-Abzug der USA in Irak und Afghanistan ein und war tief enttäuscht, dass Barack Obama diesen nicht sofort durchsetzte.

Außerdem soll Hasan einen Internet-Blog unter dem Namen Nidal Hasan betrieben haben. Dort wurden Selbstmord-Bomber verherrlicht.

Auf der Seite wird ein Soldat, der sich auf eine Handgranate wirft, um seine Kameraden zu schützen, mit einem Terroristen gleichgesetzt, der den Islam verteidigt. „Wenn ein Selbstmord-Attentäter 100 unachtsame feindliche Soldaten tötet, muss man das als einen strategischen Sieg betrachten“, schrieb Nidal Hasan.

Ein Mitarbeiter des Psychiaters sagte, der Amokläufer habe „seltsame” Bemerkungen gemacht und die US-Außenpolitik verdammt: „Er sagte, dass die Muslime sich erheben sollten und gegen den Angreifer kämpfen sollten.”

Er hat sich erhoben – mit einem heimtückischen Amoklauf gegen seine Kameraden…

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