Amoklauf in Fort Hood: Nidal Malik Hasan – Ein Fan der Anschläge von New York ?

Der 11. September 2001 bleibt der Geschichte für immer als grauenhafter Tag der Gewalt in Erinnerung. Islamistische Extremisten verübten verheerende Anschläge in der Wirtschafts-Metropole New York an der Ostküste der USA.

Jetzt befürchten Ermittler, der jüngste Amokläufer Major Nidal Malik Hasan (39), ein Militär-Psychiater, der in einer US-Kaserne 13 Menschen tötete, könnte auch ein Fan der Anschläge vom 11. September in New York gewesen sein.

Der Verdachtsmoment: Hasan soll vor Jahren die gleiche Moschee besucht haben, wie zwei der Attentäter vom 11. September 2001.

Für Hasans Mutter wurde am 31. Mai 2001 eine Trauerfeier im Islamischen Zentrum Dar al Hijrahin Falls Church im US-Staat Virginia zelebriert.

Imam dieser Moschee im Großraum Washington war damals der als radikal bezeichnete Prediger Anwar Aulaqi.

Die Moschee wurde nach Angaben aus Ermittlerkreisen im April 2001 auch von Nawaf al Hazmi und Khalid al Mihdhar besucht, zwei Attentätern des 11. Septembers.

Außerdem hätten sich Kollegen bereits in der Vergangenheit über Äußerungen des Militär-Psychologen beschwert, die offenbar eindeutig anti-amerikanischer Natur gewesen seien.

Von einer schriftlichen Eingabe sahen sie aber ab, da sie befürchteten, damit diskriminierend gegenüber Muslimen zu erscheinen.

Ein führender Senator forderte dennoch jetzt Ermittlungen innerhalb der Streitkräfte.

Es müsse geklärt werden, ob Hinweise auf extremistische Ansichten des Täters missachtet worden seien, sagte der parteilose Senator Joe Lieberman.

Der Vorsitzende des Heimatschutzausschusses im Senat erklärte, der Kongress müsse bestimmen, ob das Blutbad in Fort Hood ein terroristischer Angriff gewesen sei.

Man hätte Major Hasan unmittelbar aus dem Militärdienst entlassen müssen, wenn sich abgezeichnet habe, dass er extrem-islamistische Ansichten entwickelt habe, sagte Lieberman dem Fernsehsender Fox News.

Hasan befindet sich nach seinen Verletzungen durch den Beschuss einer Zivilpolizistin in kritischem, aber stabilen Zustand in einem Militärkrankenhaus in San Antonio.

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