Amoklauf von Winnenden: Tim K. äußerte Mord-Phantasien in Psychiatrie

Fünf Wochen sind seit dem schrecklichen Blutbad in Winnenden vergangen. Der Amokläufer Tim K. hatte seine ehemalige Realschule gestürmt. Er tötete insgesamt 16 Menschen. Jetzt gibt es offenbar neue Ermittlungserkenntnisse.

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, hat der Täter Tim K. bereits im Frühjahr 2008 Mord-Phantasien geäußert. Demnach habe der Amokläufer sich seinem Psychiater anvertraut.

Dieser hat den Äußerungen des Jugendlichen allerdings keine allgemeingefährdende Neigung zugesprochen.

Tim K. habe in Gesprächen „zumindest phasenweise Hass- und Tötungsgedanken gegen Menschen“ geäußert. Selbstmordpläne habe er verneint. Die Ärzte des Psychiatrischen Instituts Weinsberg hatte bei den Jugendlichen nach fünf ambulanten Sitzungen eine „soziale Phobie“ diagnostiziert.

Aus den Polizeiakten geht laut „Focus“ hervor, dass die Selbsttötung Tim K.s zufällig gefilmt wurde. Eine Überwachungskamera eines Paketdienstes in Wendlingen nahm den Schusswechsel zwischen Polizei und dem Täter auf.

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