Anklage: 130 Millionen Kreditkarten-Daten geklaut

Es dürfte sich um den größten Hacker-Coup im Bereich der Kreditkarten-Daten überhaupt handeln. Ein 28-jähriger Mann klaute zusammen mit zwei russischen Komplizen rund 130 Millionen Kreditkarten-Daten.

Jetzt wird gegen den Mann aus Miami, Florida, Anklage erhoben.

Zusammen mit zwei russischen Komplizen soll der Mann bereits seit Oktober 2006 Kartennummern unter anderem in den Computersystemen einer Firma für Zahlungsabwicklungen in New Jersey, der 7-Eleven-Supermarktkette und weiterer landesweit und regionaltätigen Einzelhändler ausgespäht haben.

Die Hacker verschafften sich laut der Ermittlungsergebnisse, über Sicherheitslücken Zugang zu so genannten SQL-Datenbanken.

Außerdem hätten sie ausgefeilte Techniken angewandt, um ihre Angriffe zu tarnen und ihre Aufdeckung durch Anti-Viren-Software zu verhindern.

Der 28-Jährige ist der Polizei bereits einschlägig bekannt. Im Mai vergangenen Jahres war er wegen Datendiebstahls bei einer Restaurant-Kette verhaftet worden, für den er sich voraussichtlich ab September vor einem New Yorker Gericht verantworten muss. Außerdem ist ein weiteres Verfahren gegen ihn in Massachusetts anhängig.

Im Falle einer Verurteilung in dem neuen Verfahren drohen ihm laut Justizministerium wegen Verschwörung und Verschwörung zum Datenbetrug bis zu 25 Jahre Haft.

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