Asteroiden-Schutzschild: Deutscher Satellit beherbergt Frühwarnsystem

Erst im Januar verfehlte der Asteroid „2010 AL30“ die Erde nur knapp. Der Asteroid flog mit geringem Abstand an der Erde vorbei. Weil mehr als 1000 Objekte mit einem Durchmesser von mehr als 100 Meter auf der Erdbahn kreisen und die Gefahr einer Kollision besteht, haben Forscher jetzt einen Satellit entwickelt, der als Frühwarnsystem für ein Kollisions-Szenario dienen soll.

Ein deutscher Satellit wird künftig seinen Dienst hierfür tun.

Forscher glauben, dass der Einschlag eines Asteroiden auf der Erde massive Verwüstung verursachen kann. Das Aussterben der Dinosaurier wird auf einen derartigen Vorfall zurück geführt.

„Erdnahe Asteroiden stellen ein Kollisionsrisiko für unseren Planeten dar“, sagte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstand-Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Die Bremer DLR-Außenstelle baute jetzt den „AsteroidFinder“, einen Satelliten mit Asteroid-Frühwarnsystem.

Bisher gibt es noch keine Möglichkeiten, frühzeitig genaue Vorhersagen über Asteroiden zu machen, die der Erde gefährlich werden könnten.

Ständig wird der Weltraum überwacht und nach neuen, gefährlichen Asteroiden abgesucht. Die Amerikaner beobachten allerdings nur den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

Der deutsche Satellit hingegen soll die sogenannten „Inner Earth Objects“ (IEO) innerhalb der Erdbahn beobachten. Auch von dort droht die Asteroiden-Gefahr.  2013 soll „AsteroidFinder“ ins Weltall geschossen werden.

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