Baby von einem Toten: Gericht lehnt ab !

Der größte Wunsch von Ines S. (28) und ihrem verstorbenen Mann Sandro S. († 31) war ein gemeinsames Baby. Nach einem tödlichen Unfall ihres Mannes kämpft Ines S. nun um das Recht sich ihre eingefrorenen Eizellen mit Sperma von ihrem toten Mann befruchten und einsetzen zu lassen.

Doch bislang verweigert ihr das Gesetz, den größten Wunsch ihres Mannes zu erfüllen.

Das Embryonenschutzgesetzt droht jedem mit bis zu drei Jahren Gefängnis, der „eine Eizelle mit dem Samen eines Mannes nach dessen Tode künstlich befruchtet“.

Dagegen klagte Ines S. „Es war doch auch der letzte Wille meines Mannes. Ein Wunschkind für uns beide! Wir haben alle unsere Ersparnisse da reingesteckt, 10 000 Euro“, sagt sie.

Bislang waren alle juristischen Mittel vergeblich.

Richter Michael Kücken: „Wir würden die Beklagte (die Klinik, Anm. d. R.) verpflichten, eine Straftat zu begehen.“

Denn in dem Moment, in dem die Eizelle auftaut, wird sie vom Sperma befruchtet, und das ist nach heutiger Gesetzeslage illegal. Selbst wenn die Befruchtung in Polen vollzogen würde, wie die Witwe plant, würde sich die Klinik der Beihilfe strafbar machen.

Für die junge Witwe ist die Situation eine Katastrophe. Verzweifelt hält Ines S. am letzten Willen ihres Mannes fest …

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