Babys erstickt: 6-fache Todesmutter erhält 15 Jahre Haft

In Frankreich ist eine sechsfache Mutter jetzt zu einer Haftstrafe über 15 Jahre verurteilt worden. Die 38-jährige Französin Céline L. hatte heimlich sechs Kinder geboren und erstickt.
„Ich hatte Angst“, verteidigte sich die Frau während des Prozesses immer weider, räumte die Baby-Morde aber ein.

„Ich verstehe mich selbst nicht“, sagte die Angeklagte und brach immer wieder in Tränen aus.

Nur ihren ersten Sohn, der heute rund 14 Jahre alt ist, ließ die Französin überleben. Das Kind lebt bei seinem Vater, mit dem Célin rund zwanzig Jahre zusammen lebte.

Fünf der getöteten Babys waren seine Kinder. Ein Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Er habe mehrfach vermutet, dass seine Freundin schwanger sei, räumte Pascal vor Gericht ein. „Ich dachte, sie hätte Fehlgeburten gehabt oder abgetrieben“, sagte er.

Schließlich zog Céline L. zu einem neuen Mann, nahm ihre Babyleichen in Plastik-Tüten mit und gebar schließlich wieder heimlich einen Säugling, den sie erneut erstickte.

Im Oktober 2007 kam ihre grausame, unerklärliche Tat heraus: Ihr Freund wollte etwas aus dem Keller holen und wunderte sich über den schrecklichen Geruch. Die Obduktion ergab, dass die Kinder zwischen 2000 und 2007 geboren worden waren und alle lebensfähig gewesen wären. Manche hatte die Mutter mit der bloßen Hand erstickt, andere mit einer Plastiktüte oder einer Schnur getötet.

Das Gericht fragte die sechsfache Todesmutter, warum sie nicht einfach verhütet habe bzw. ihre Schwangerschaften stets geheim hielt und niemals einen Arzt aufsuchte. Die sechsfache Todes-Mutter findet hieraus immer nur eine Anwort: „Angst.“

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