Bischöfin Margot Käßmann: Es waren sogar 1,54 Promille !

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich die deutsche Bischöfin Margot Käßmann (51) einen bösen Fehltritt geleistet. Mit satten 1,54 Promille saß die Käßmann am Steuer ihres Dienstwagens, eines VW Phaeton.

Sie überfuhr eine rote Ampel und wurde von der Polizei aufgehalten. Die roch sofort den Alkoholkonsum der Bischöfin und ließ einen Alkoholtest durchführen.

Die Blutuntersuchung offenbarte jetzt das ganze Ausmaß der Alkohol-Fahrt: Satte 1,54 Promille !

Die Folgen: Sofortiger Führerscheinentzug !

Jetzt folgt ein Verfahren, bei dem die Bischöfin mit Fahrverbot, Strafbefehl und Geldstrafe rechnen muss.

Ab einem Promille-Wert von 1,6 Promille müssen Verkehrs-Sünder zum so genannten „Idiotentest“,  die MPU könnte der Bischöfin aber gerade noch einmal erspart bleiben.

Besonders pikant: Bei ihrer Alkohol-Fahrt soll die Bischöfin nicht allein gewesen sein. Sie hatte einen Begleiter. Wer bei der geschiedenen Bischöfin im Auto saß ist aber nicht bekannt. Angeblich nahm die Polizei – entgegen der Vorschriften – die Personalien der Begleitperson nicht auf !

Jetzt hagelt es von allen Seiten Kritik auf Käßmann.

Sie gerät zunehmend unter Druck, auch aus Kirchenreihen gibt es Kritik.

Nicht akzeptabel, dass man mit 1,5 Promille Auto fährt“, sagte die Präses der EKD-Synode und Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt in der ARD-„Tagesschau“.

Hamburgs katholischer Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke (68): „Frau Käßmann hat einen großen Fehler gemacht. Das ist kein Kavaliersdelikt.“

Der evangelische Theologe Friedrich Schorlemmer nannte die Alkohol-Fahrt in der Leipziger Volkszeitung „eine Verfehlung, die nicht einfach zu rechtfertigen“ sei. Dem Sender MDR info sagte er: „Ich denke, es ist jetzt sehr einsam um sie.“

Ob sie ihre Ämter behalten kann, ist ungewiss.

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