Blutiger Terror auf Mallorca: Zweit Tote – 60 Verletzte

Am Donnerstag erschütterte in den frühen Nachmittagsstunden ein blutiger Terroranschlag die Ferieninsel Mallorca im Mittelmeer. Vermutlich die Terror-Organisation ETA platzierte in Palmanova einem Stadtteil der Hauptstadt Palma de Mallorca eine Autobombe in der Nähe einer Polizeikaserne der Guardia Civil.

Die Detonation zerstörte einen Polizeiwagen und tötete die darin befindlichen Beamten. Rund 60 Personen wurden durch die Explosion verletzt.

Ein zweiter geplanter Anschlag wird nur knapp vereitelt. Der spanische Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero hat den Bombenanschlag auf Mallorca scharf verurteilt. Angesichts dieser „schändlichen Tat“ fühle er wie alle Bürger, sagte der Ministerpräsident.

Auf der Insel lief die „Operation Käfig“ an: Der Flughafen und die Häfen wurden gesperrt. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten bauten Straßensperren auf, kontrollierten jedes Auto. „So soll die Flucht der Terroristen verhindert werden“, teilte die Regierung mit.

Tausende Touristen saßen zunächst fest, Maschinen im Anflug auf Mallorca (hier starten und landen täglich 660 Flieger mit 87 000 Passagieren) mussten umkehren. Der Airport war bis 18 Uhr dicht. Ab Freitagmorgen läuft der Flugverkehr wieder planmäßig.

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