Brigitte: Erste Ausgabe ohne professionelle Models ist da !

Die Zeitschrift „Brigitte“ geht neue Wege. Künftig werden in den Ausgaben keine professionellen Models mehr abgebildet, sondern Mode und Beauty-Trends werden von Laien-Darstellerinnen präsentiert.

Am 2. Januar ist es soweit. Die erste Brigitte-Ausgabe ohne professionelle Models erscheint !

Unter anderem werden dann Schauspielerinnen, Studentinnen, eine Lehrerin und eine Verkäuferin für das Blatt Mode präsentieren.

Die Zeitschrift will mit ihrem neuen Konzept ein Zeichen gegen den Mager-Wahn bei Mädchen und jungen Frauen setzen.

Mode, Kosmetik und Fitnessprogramme sollten von Frauen verkörpert werden, „die mitten im Leben stehen“, hatten die Chefredakteure Andreas Lebert und Brigitte Huber im Herbst angekündigt. „Wir machen ein Blatt für Frauen, wie sie sind, und nicht wie andere sie gerne hätten“, sagte Lebert.

Das Vorhaben wird von zahlreichen Persönlichkeiten aus Poltiik, Wirtschaft und Kultur unterstützt.

1500 Seiten jährlich sind für die Laien-Models reserviert, die für ihre Auftritte auch Honorar erhalten. Nur auf Fotostrecken der internationalen Modenschauen sollen noch Profi-Models im Magazin zu sehen sein. Die Arbeit mit nicht kamera-erfahrenen Frauen bedeute mehr Zeit, mehr Aufwand, erläuterte Lebert. Doch auch rückläufige Zeitschriftenauflagen – die „Brigitte“ beispielsweise verkaufte im 3. Quartal 2009 rund 720 000 Exemplare nach rund 757 000 im Vorjahreszeitraum – und die aktuelle Werbekrise zwingen die Medienmacher zu Innovationen in ihrer Branche.

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