China: Mann stößt Lebensmüden von Brücke

Anstatt zu helfen, hat ein Chinese einen lebensmüden Mitbürger von einer Brücke gestoßen. Danach verhöhnte der Chinese Lai Jiansheng (66) sein Opfer auch noch.

„Die trauen sich doch gar nicht, sich umzubringen. Sie wollen damit nur die Aufmerksamkeit der Behörden auf ihren Fall lenken.“

Lai Jiansheng hatte sich darüber geärgert, dass die Brücke, die der lebensmüde Chinese gewählt hatte, mehrere Stunden für den Autoverkehr gesperrt wurde.

Der spektakuläre Zwischenfall passierte in der Stadt Guangzhou. Chen Fuchao war auf eine Brücke geklettert, drohte seinen Selbstmord an. Er hatte Schulden in Höhe von zwei Millionen Yuan (210 000 Euro).

Lai Jiansheng durchbrach die Absperrung der Polizei und ging zu dem Lebensmüden. Er begrüßte ihn mit einem Handschlag. Dann gab er ihm einen kräftigen Schubs.

Chen Fuchao fiel acht Meter tief auf ein Prallkissen, das die Rettungsdienste ausgebreitet hatten. Er überlebte mit Verletzungen an Wirbelsäule und Ellbogen.

Unglaublich, wie Lai Jiansheng seine Tat begründete: „Ich habe ihn gestoßen, weil Leute wie Chen sehr egoistisch sind.“

Er wurde von der Polizei abgeführt, später aber gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Lai Jiansheng soll Medikamente wegen einer nicht näher bezeichneten Geisteskrankheit nehmen und sich in einem Krankenhaus behandeln lassen.

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