Der Fall Maria Bögerl: Leiche ist identifiziert

Die vermisste Bankiers-Gattin Maria Bögerl (54) aus Heidenheim in Baden-Württemberg ist tot. Ihre Leiche wurde am Donnerstagabend in einem Waldstück unweit ihres Heimatortes aufgefunden. Dort waren vor wenigen Wochen bereits ihr Handy und ihre Wagen aufgetaucht.

Alle Hoffnung war umsonst. Maria Bögerl ist tot.

Die Obduktion der aufgefundenen Frauenleiche aus dem Wald zwischen Nietheim und Niesitz konnte Maria Bögerl eindeutig als die Tote idenfizieren.

Am 12. Mai verschwand die Bankiers-Gattin aus ihrem Heim, wurde offenbar in ihrem eigenen Auto verschleppt. Noch am selben Tag meldeten sich die Entführer bei ihrem Gatten, dem Chef der örtlichen Bank, forderten ein Lösegeld von 300 000 Euro.

Eine Geldübergabe scheiterte, mitunter weil die ermittelnden Behörden offenbar nicht vorsichtig genug waren. Der Ehemann schaltete die Polizei unmittelbar nach dem Erpresser-Anruf ein.

In ihren letzten Worten am Telefon der Entführer hatte Maria Bögerl auf ihre lebensbedrohliche Situation hingewiesen. Gerettet wurde sie nicht.

Am 19. Mai wandte sich der Ehemann und seine erwachsenen Kinder gemeinsam in der TV-Serie „Aktenzeichen XY“ an die Entführer. Vergeblich.

Erst am Dienstag, dem 1. Juni war schließlich eine neue Spur aufgetaucht. Die Polizei gab das Phantombild eines Mannes mit Pferdeschwanz aus. Er wurde dringend in Zusammenhang mit der mutmaßlichen Entführung gesucht.

Am Abend des 3. Juni wurde nun die Leiche von Maria Bögerl entdeckt. Das grausige Ende einer verzweifelten Suche. Die Bestürzung im Heimatort der Familie Bögerl ist überwältigend.

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