Der Held von München: Gedenken an Dominik Brunner

Am Sonntag gedachten rund 3000 Menschen dem im Herbst bei einem schweren Verbrechen verstorbenen Münchner S-Bahn-Helden Dominik Brunner. Durch die Kundgebung sollte zudem zu mehr Zivilcourage aufgerufen werden.

„Dominik Brunner war im positiven Sinne ein Held“, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf dem Münchner Odeonsplatz.

Die Worte von Horst Seehofer gingen vielen Anwesenden sehr zu Herzen. Zahlreiche Taschentücher flogen zu den tränenschweren Augen.

„Lassen Sie uns eine wache, eine solidarische Öffentlichkeit werden, dann war sein Tod nicht umsonst“, rief Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD).

Schließlich setzten die „Sportfreunde Stiller“, die im Jahr 2006 einen Hit mit ihrer Fußballhymne landeten, dem Münchner S-Bahn-Helden Dominik Brunner noch ein musikalisches Denkmal. Außerdem musizierten auch die Mezzosopranistin Liz Howard und der Jugend-Gospelchor „Young Souls“.

Es gehe darum, an „einen mutigen Menschen“ zu erinnern, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums der Dominik-Brunner-Stiftung, FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

Brunner war im September von jugendlichen Schlägern an einem S-Bahnhof zu Tode geprügelt und getreten worden. Er hatte sich schützend vor einige Kinder gestellt.

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