Dortmund: Urlauber-Jet in Graben gerutscht !

In Dortmund ist es am Sonntag zu einem Zwischenfall auf dem Flughafen gekommen. Ein Urlauber-Jet mit dem Ziel Gran Canaria ist auf der eisglatten Startbahn in den Graben gerutscht.

Wegen unterschiedlichen Geschwindigkeitsanzeigen musste der Pilot der Boeing 737-800 das Start-Manöver abbrechen, doch das Abgleiten von der Bahn konnte er nicht mehr verhindern.

Die Maschine kippte hinter dem Ende des Ausrollweges vornüber und blieb mit der Nase in einer Wiese stecken. Die 165 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder kamen mit dem Schrecken davon. Der Flughafen Dortmund wurde nach dem Unfall gesperrt.

Verletzt wurde offenbar niemand. Die Passagiere wurden aus dem verunglückten Flugzeug befreit

Nach dem Unfall erklärte Air Berlin Sprecherin Diane Daedeleow: „Unser Pilot hat korrekt gehandelt“, Anscheinend sei einer der Tempomesser der Boeing nicht in Ordnung gewesen. Air Berlin prüft, ob Versäumnisse des Flughafenbetreibers vorliegen. „Es ist die Frage, ob der Ausrollweg vollständig enteist wurde“, sagte Daedelow. Die Fluggäste mussten das Flugzeug über Treppen verlassen. Sie seien psychologisch betreut worden.

Der Betrieb auf dem Flughafen Dortmund wurde vorrübergehend eingestellt. Flugzeuge durfte weder starten noch landen.

Nach Angaben eines Airport- Sprechers sollten die 165 Passagiere am Nachmittag vom Flughafen Paderborn-Lippstadt ihre Reise nach Gran Canaria fortsetzen. Wie viele Flüge des Dortmunder Flughafens von Paderborn übernommen werden, sei „schwer abzusehen“. In Paderborn gab es keine Flugausfälle. „Alle Flüge kommen pünktlich. Unsere Bahn ist frei“, sagte ein Sprecher dort.

Auch der Frankfurter Flughafen hatte am Sonntag mit Behinderungen durch Eis und Schnee zu kämpfen. Ebenso Düsseldorf.

„Die Bahnen sind frei, aber die Enteisung dauert“, sagte ein Sprecher in Düsseldorf. Es kam zu mehrstündigen Verspätungen.

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