Drama bei Papst Besuch: Benedikt XVI trauert um totgetrampelte Frauen

Beim Papst-Besuch in Angola sind zwei junge Frauen im Gedränge tot getrampelt worden. Papst Benedikt XVI zeigte sich tief erschüttert von dem grausigen Unfall. Im Gedränge vor einer Rede des Papstes in Angola, brach unter den zehntausenden, überwiegend jugendlichen Besuchern eine Panik aus.

Zwei 20-jährige Frauen wurden niedergetrampelt, als sie mit Zehntausenden anderen Menschen ins Sportstadion der Hauptstadt Luanda wollten. Sie starben im Krankenhaus.

Die Frauen gehörten zu einer angolanischen Pfadfindergruppe. Dutzende Verletzte sollen wegen des Gedränges und der Hitze ins Krankenhaus gebracht worden sein, hieß es.

Die traurige Nachricht habe Benedikt mit „Schmerz und Beunruhigung“ erfüllt, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Trotzdem hielt der Papst seine Ansprache wie geplant. Er bestätigte, über den Tod der beiden Jugendlichen vor dem Stadion Dos Coqueiros informiert worden zu sein. Die vatikanische Delegation habe bis zum Abend nichts von dem tragischen Vorfall gewusst und sich erst nach 20 Uhr bei den Behörden informiert, die den Tod der beiden Jugendlichen bestätigten, sagte Lombardi.

Der Papst hatte am Samstag zu Zehntausenden Jugendlichen gesprochen, um sie in der Aufbauarbeit nach 27 Jahren Bürgerkrieg zu „Mut und Gottvertrauen“ zu ermuntern.

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