Ehrenmord in Krefeld: Gülsüm Mörder zocken den Staat ab

Seit 1996 lebt die Familie der ermordeten Gülsüm S. († 20) in Deutschland. Rund 300 000 Euro Sozialleistungen soll die kurdische Familie seit ihrer Ankunft in Deutschland mindestens erhalten haben. Dabei wurde ein anfänglicher Asylantrag stets abgelehnt.

Seine Schwester sollte kein freies Leben nach westlichem Vorbild haben, Sozialleistungen kassieren von einem westlichen Staat, das gefiel Familie S. aber gut.

Seit 1996 lebt Davut S. Mörder der hübschen Gülsüm in Deutschland. Sein Vater Yussuf S. (49), der den Mord in Auftrag gegeben haben soll, stellte damals Antrag auf Asyl – als Kurde fühle er sich in der Türkei verfolgt.

Der Antrag wurde abgelehnt, Yussuf S., seine Frau und die sechs Kinder blieben trotzdem – als geduldete Asylbewerber. Als Yussuf S.’ Ehefrau sich das Leben nimmt, heiratet der Vater neu, zeugt weitere fünf Kinder.

Seit 2008 genießt die Großfamilie sogar ein dauerhaftes Bleiberecht. Sozialamtsleiter Andreas Mai: „Jeder, der länger als acht Jahre hier lebt und nicht straffällig geworden ist, bekommt Aufenthaltsrecht.“ Und die Familie kassiert weiter.

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