Einsturz-Katastrophe in Köln: Baudezernent und KVB entschuldigen sich

Mehrere Wochen nach der tödlichen Einsturz-Katastrophe des Kölner Stadtarchives haben sich der Kölner Baudezernent Bern Streitberger, CDU, und auch in Vertretung für die KVB das Vorstandsmitglied Jürgen Fenske für mögliche Versäumnisse bei der Weitergabe von Informationen entschuldigt.

Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hatte gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet, weil er ihm Informationen zur möglichen Ursache des Archiv-Einsturzes nicht weitergeleitet hatte.

„Herr Oberbürgermeister, ich bedaure, dass Sie sich in dieser Angelegenheit von mir hintergangen fühlen, das war nicht meine Absicht“, versicherte er.

Sollten sich Ratsmitglieder und Bürger von ihm unzureichend informiert fühlen, entschuldige er sich auch bei ihnen ausdrücklich.

Zwei Menschen wurden bei dem Einsturz getötet, als auch benachbarte Gebäude in die Tiefe stürzten. Möglicher Weise wurde der Einsturz durch Grundwasser-Probleme beim U-Bahn-Bau ausgelöst.

Streitberger und auch dem Vorstand der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) wird vorgeworfen, Informationen über frühere Grundwasser-Probleme im September nicht an Schramma weitergegeben zu haben. Auch KVB-Vorstandsmitglied Jürgen Fenske entschuldigte sich.

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