„Engel mit Eisaugen“: Fußabdruck stammt von Amanda Knox

Der Prozess um den Mord an der Studentin Meredith Kercher († 20) hat eine entscheidende Wendung genommen. Ein blutiger Fußabdruck am Tatort konnte eindeutig der angeklagten US-Studentin Amanda Knox (21) zugeordnet werden.

Der „Engel mit den Eisaugen“, wie die amerikanische Studentin in Italien genannt wird, soll im November 2007 ihre Mitbewohnerin Meredith Kercher († 20) getötet haben.

Experten der italienischen Spurensicherung wurden jetzt als Zeugen vor Gericht geladen. Sie untersuchten nach dem Mord den Tatort, die Wohnung des Opfers, das zusammen mit Amando Knox und einem weiteren Studenten wohnte. Dort wurden Blutspuren im Abfluss des Bidets gefunden, und ein blutiger Fußabdruck.

Als Zeuge sagte Dr. Lorenz Rinaldi von der Spurensicherung aus. Mit dem Stoff Luminol, der sich in Verbindung von Blut blau färbt, konnten die verräterischen Fußspuren am Tatort nachgewiesen werden. Zwei Fußabdrücke gehörten demnach Amanda Knox.

Dr. Rinaldi: „Wir fanden außerdem den Abdruck eines nackten Fusses mit Blutspuren in Knox Schlafzimmer und im Flur, die mit Luminol nachgewiesen wurden, und der mit einem Abdruck übereinstimmte, der von ihr im Gefängnis gemacht worden war.“

Auch blutige Fußspuren ihres mitangeklagter Ex-Freundes Raffaelle Sollecito (25) fanden sich am Tatort.

Amanda Knox blieb während der Aussage der Spuren-Experten ruhig und konzentriert. Sie machte sich zu den Aussagen der Experten Notizen.

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