Erdbeben auf Haiti: Däne überlebt 5 Tage unter Trümmern

Er ist völlig ausgetrocknet. Die Hoffnung auf Rettung hatte er schon gänzlich aufgegeben, doch das Glück und die Freude über die Erlösung aus der Trümmer-Hölle ist um so größer. Der UN-Mitarbeiter Jens Tranum wurde fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Inselstaat Haiti aus den Trümmern geborgen.

Er überlebte 120 Stunde Hölle nur knapp, strahlte bei seiner Befreiung übers ganze Gesicht. Unfassbares Glück spricht aus seinem Gesicht.

Wie durch ein Wunder blieb der Däne weitgehend unverletzt. Er hat keine Knochenbrüche, nur ein paar Schürfungen davon getragen. Seiner Familie konnte er bereits eine überglückliche E-Mail schreiben.

Der Däne wurde auf einer Trage aus den Trümmern getragen. Da konnte er schon seine Arme bewegen.

Unter dem total zerstörten UN-Hauptquartier in Port-au-Prince lag er fünf Tage und Nächte begraben. 40 seiner Kollegen wurden tot geborgen, 330 werden vermisst. Das Schicksal von 23 Deutschen in Haiti ist weiter ungeklärt. Tausende Leichen wurde anonym in Massengräbern beerdigt.

„Ein kleines Wunder“ nannte der Chef der Weltorganisation, Ban Ki Moon, die Rettung des Dänen. Es macht Hoffnung, während in der Hauptstadt Port-au-Prince bürgerkriegsähnliche Zustände ausgebrochen sind.

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