Erdrutsch von Nachterstedt: Geheimakte über Bergbauschäden

Die Katastrophe von Nachterstedt war offenbar absehbar. Jetzt wurde eine Geheimakte über Bergbauschäden in der Region aufgefunden. Die rund 100 Jahre alten Akten könnten Aufschluss über die Ursache der Katastrophe von Nachterstedt geben und aufklären, warum ohne jegliche Vorwarnung ein ganzer Hügel samt zwei Häusern rund 100 Meter in einen Tagebausee stürzte.

Der Ersdrutsch riss drei Menschen in den Tod.

Jetzt fand der renommierte Uni-Historiker Dr. Henrik Eberle (39, Halle) „Acten der Herzoglich Anhaltischen Regierung“.

Die Aufzeichnungen beginnen 1909.

Eberle: „Es gibt detaillierte Aufzeichnungen über Schachtanlagen, Tagebaue und Bohrungen! Darunter auch Altunterlagen zu Bergbauschäden in diesem Gebiet.“

Könnten diese Schäden die Katastrophe verursacht haben? Tatsächlich gab es schon drei ähnliche Unglücke, das letzte 1959.

Gestern mussten Gutachter ihre Arbeit im Sperrgebiet abbrechen. Es gab Geräusche in einem der Häuser – Erdrutschgefahr!

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