Euro-Krise: EU-Währung vorerst stabilisiert

Der Euro hat sich am Montagmorgen stabilisiert und pendelte sich bei der Marke von 1,29 US-Dollar ein.

Damit konnte die Gemeinschaftswährung die kräftigen Kursgewinne vom späten Freitagabend halten. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung kaum verändert bei 1,2928 Dollar. Ein Dollar kostete damit 0,7733 Euro.

Am Sonntag hatte Angela Merkel noch zum Krisen-Treffen gebeten, um über die Stabilisierung des Euro mit ihren Ministern zu sprechen. Unterdessen wurde bekannt, dass die Euro-Staaten ein Mega-Paket über satte 750 Milliarden Euro schnüren wollen, um die EU-Währung dauerhaft zu stabilisiern. Allein 120 Milliarden soll davon Deutschland tragen.

Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,2746 (Donnerstag: 1,2727) Dollar festgesetzt. Am vergangenen Donnerstagabend war der Euro nach einem historischen Kursrutsch an der New Yorker Börse auf gut 1,25 Dollar gesunken .

Börsen-Zocker wetten unterdessen aber weiter auf einen Zusammenbruch des Euro…

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