Fahrerflucht: Polizistin fährt Fußgänger tot

Eine Polizistin hat in der Nacht einen Fußgänger tot gerast. Sie ließ den sterbenden Mann offenbar einfach liegen und flüchtete. Das Opfer, ein 53-jähriger Familienvater aus Freigericht in Hessen, war zu Fuß unterwegs. Die Totraserin, eine 31-jährige Polizeibeamtin, war offenbar völlig betrunken Auto gefahren.

Und so kam es offenbar zu dem unfassbaren Unglück:

Gegen 22 Uhr setzte sich die Bundespolizistin (arbeitet am Frankfurter Flughafen) betrunken hinter das Steuer ihres Mazda 323 und raste los. Auf einer kleinen Durchgangstraße dann das Drama: Familienvater Gunnar H. überquerte gerade die Fahrbahn, da kam die Polizistin angeschossen – und überfuhr ihn.

Das Opfer wurde gegen eine Hauswand geschleudert und prallte anschließend auf den Bürgersteig. Dort blieb es regungslos liegen. Die Polizeibeamtin raste davon. Das Unfallopfer starb auf der Straße.

Alarmierte Polizisten sperrten die Straße ab, sicherten Spuren und gaben eine Fahndung nach dem Fluchtwagen raus. Vier Stunden später kam die Meldung von einer Polizeiwache aus Gelnhausen: Die Fahrerin hatte sich zusammen mit einem Anwalt gestellt.

Der Polizistin wurde sofort der Führerschein abgenommen, eine Alkoholkontrolle gemacht. Wie viel Promille sie hatte, wie schnell sie durch die Stadt raste und warum sie nicht anhielt, wollten ihre Kollegen nicht preisgeben.

Die Familie des Toten legte Blumen, Grablichter und ein Gedicht am Unfallort nieder.

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