Fall Helg Sgarbi: Guru soll Verbleib der Klatten-Millionen klären

In Italien steht Sekten-Guru Ernano Baretta (63) seit heute vor Gericht. Er soll für seine Glaubens-Jünger einen neuen Jesus vorgespielt, Männer und Frauen hörig gemacht haben. Der Sekten-Guru Ernano Baretta könnte möglicher Weise auch klären wo die verschwundenen Millionen der erpressten Unternehmerin Susanne Klatten verblieben sind.

Auch hier soll Ernano Baretta in die Erpressungs-Fälle von Helg Sgarbi verstrickt sein.

Baretta (gelernter Kfz-Mechaniker) soll Gigolo Helg Sgarbi (44) auf BMW-Erbin Susanne Klatten (46) angesetzt haben. Eventuell strich er auch die 7 Millionen Euro ein, die Klatten an Sgarbi gab. 1,6 Mio. Euro fanden Ermittler auf Barettas Anwesen in Pescosansonesco.

Dass Ernano Baretta aber tatsächlich etwas verrät, ist eher ungewöhnlich.

Das wäre auch für den prominenten Nebenkläger eine Genugtuung: Titelhändler Konsul Hans-Hermann Weyer (67). Der war mit Ehefrau Christina (44) schon 2001 Sgarbi begegnet: Der Gigolo umgarnte damals die Gräfin Verena du Pasquier († 83), schwatzte ihr Millionen ab.

Konsul Weyer warnte seine Bekannte.

Sgarbi schrieb Christina Weyer daraufhin Drohbriefe, 2003 wurde er deshalb verurteilt (sechs Monate Haft auf Bewährung).

Zum Baretta-Prozess hat Konsul Weyer seinen Anwalt entsandt, eventuell will er heute selbst noch hinfliegen. Weyer: „Wir wollen Baretta hinter Gittern sehen, genau wie Sgarbi!“

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