Fall Maddie: Spur führt zu Pädophilem in Deutschland

Im Fall um die kleine vermisste Britin Madeleine McCann, kurz Maddie, gerufen, haben private Ermittler der Familie McCann nun offenbar eine neue Spur, die nach Deutschland führt. Ein verurteilter britischer Pädophiler soll sich zum Zeitpunkt des Verschwindens des kleinen Mädchens in Portugal aufgehalten haben.

Nur eine Autostunde von Praia da Luz entfernt – dem Ort, wo Maddie verschwand, soll Raymond Hewlett (64) kampiert haben. Das berichteten britische Zeitungen.

Ein Sprecher der Familie McCann erklärte, Hewlett sei eine Person unter mehreren, die offenbar ins Fahndungskreuz der Privatermittler geraten seien.

Ein britisches Paar will Hewlett in Portugal kennen gelernt haben und wies die Ermittler jetzt auf ihn hin.

Alan und Cindy Thompson berichteten, der Verdächtige sei mit Frau und sechs Kindern in einem Transporter von Campingplatz zu Campingplatz gereist. Hewlett habe dem Paar anvertraut, Zigeuner hätten eines seiner Kinder kaufen wollen. Mit dem Fall Maddie habe er jedoch nichts zu tun, berichtet die „Sun“.

Laut Polizei ist Hewlett äußerst gerissen und stellt eine große Gefahr für Kinder dar.

Derzeit soll sich Hewlett in Deutschland befinden und eine Behandlung wegen Rachenkrebs absolvieren.

Das berichtet die Zeitung „Daily Mirror“. Hewletts Frau, mit der er durch Portugal reiste, soll laut „Mirror“ ebenfalls aus Deutschland stammen.

Hewlett ist einschlägig vorbestraft. Wegen sexueller Übergriffe saß der Brite mehrere Jahre im Gefängnis.

Im Fall einer 11-Jährigen wurde ebenfalls gegen Hewlett ermittelt. Das Mädchen wurde 1975 sexuell missbraucht und anschließend mit 12 Messerstichen ermordet. Die Tat konnte Hewlett aber nie nachgewiesen werden.

Hewlett ist ein ehemaliger Soldat der britischen Armee. Zudem soll er sich auf Fischkuttern und Jahrmärkten verdingt haben. Seit der letzten Entlassung aus dem Gefängnis befindet er sich auf der Flucht.

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