Gefährliches Schnüffeln: Mit Deo-Spray ins Koma geschossen

Die 15-jährige Nicole aus München wollte doch so gerne cool und hart sein. Zusammen mit ihrem Freund Benni schnüffelte sie Deo-Sprach, – mit fatalen Folgen. Rund 15 Dosen soll sich das jugendliche Pärchen für einen Abend im Rausch eingekauft haben.

Am Freitagabend dann das Unglück. Die Teenager versprühen die Deodosen im Kinderzimmer von Nicole, inhalieren die dichten Dämpfe, doch die erhoffte Wirkung bleibt aus.

Das Zimmer hat sich zu diesem Zeitpunkt dank geschlossener Fenster und Türen gänzlich mit den Deo-Gasen gefüllt.

Weil aber die Wirkung nicht einsetzt, wollen die Teenager doch lieber eine Zigarette rauchen.

Nicole läuft aus dem Zimmer, kehrt mit einem Feuerzeug zurück und schnipt es in dem völlig mit Deo-Gasen vernebelten Zimmer an.

Mit einem Knall steht Nicole in einer riesigen Stichflamme. Die Deo-Gase haben sich entzündet. Von der Druckwelle der Entzündung wird Zimmer-und Schranktüre aus der Verankerung gerissen. Scherben von Fenster und Balkontür fliegen 30 Meter weit durch den Hof.

Die junge Punkerin brennt.

Benni löscht seine Freundin. Eine Nachbarin setzt das Mädchen in die Badewanne mit eiskaltem Wasser. Wirklich helfen kann ihr das nicht mehr.

Gesicht, Brust, Rücken, Hände und Oberschenkel – verbrannt.

Jetzt liegt Nicole im künstlichen Koma in der Klinik. Ob sie durchkommt ? Ungewiss.

Ihre Mutter Karin G. (36): „Sie hat schlimm ausgesehen. Keine Haare mehr auf dem Kopf. Sie hat ja sogar in der Lunge Verbrennungen. Die Ärzte mussten einen Luftröhrenschnitt machen. Sie ist immer noch in Lebensgefahr.“

Von einem Deo-Experiment weiß Nicoles Mutter nichts: „Sie wollte sich doch nur mit Haarspray stylen.“ …

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