Gladbeck-Gangster: Rösner bepöbelt Gericht

6 Monate Haftverlängerung erhielt Gladbeck-Geisel-Gangster Hans-Jürgen Rösner (52) am Dienstag wegen Drogenbesitzes in der Haftanstalt. Doch nicht einmal vor dem Amtsgericht in Bochum kann sich der Schwerverbrecher zusammen reißen.

Rösner bepöbelt das Gericht. Das Urteil kommentiert er mit den Worten : „…Das geht mir am Arsch vorbei …“

Mit dem Strafmaß von sechs Monaten Haft verschiebt sich die mögliche Entlassung eines der bekanntesten deutschen Schwerverbrechers weiter nach hinten.

Rösner scheint das Urteil durchaus zu ärgern. Er pöbelt gegen seine Richter!

Rösner ganz cool: „Glauben Sie ernsthaft, dass mich so eine Strafe beeindruckt? Das geht mir auf Deutsch gesagt am Arsch vorbei.“ Und das sei nicht „rotzfrech“ gemeint, sondern „Tatsache“.

Offenbar ärgert den Geisel-Gangster seine Haft ganz ungemein. Ob er da schließlich sechs Monate mehr oder weniger hat, ist vermutlich in letzter Konsequenz unerheblich. Für Rösner wurde Sicherungsverwahrung angeordnet. Möglicher Weise kommt er niemals wieder in Freiheit.

Dabei zeigten sich die Richter im aktuellen Prozess noch gnädig. Vor allem wegen seines Geständnisses und seiner besonderen Situation sei man beim Strafmaß unter einem Jahr geblieben, erklärte der Vorsitzende Richter Werner Pataard.

Zuvor hatte der Geiselgangster seinen Prozess genutzt, um über Drogensucht, Psycho-Probleme und seine angeblich unfaire Behandlung im Knast zu jammern!

Jetzt sitzte Rösner wieder in seiner Zelle, vermutlich erst einmal ohne Heroin, doch ob das lange so bleiben wird … ?

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