Golf von Mexico: BP erklärt Bohrloch für verschlossen !

Das Bohrloch ist zu ! Das verkündete der Öl-Konzern BP jüngst euphorisch. Der Schlammpfropfen sitze fest auf dem Bohr-Leck, dass eine Explosion auf der Bohr-Insel „Deepwater Horizon“ vor Monaten im Golf von Mexico hinterlassen hatte.
Das britische Unternehmen sprach in London gar von einem „Meilenstein“ im Kampf gegen die bislang größte Ölpest in der US-Geschichte.

Wenn sich der Schlammpfropfen (Projektname: „Static Kill“) weiterhin als stabil erweisen sollte, wird er mit Zement versiegelt. Roboterarme haben die letzten Ventile verschlossen, weitere Lecks wurden nicht entdeckt.

Jetzt will BP mit dem zweiten Schritt der Versiegelung beginnen, der Operation „Static Kill“.

Die US-Regierung hat grünes Licht gegeben, jetzt kann Zement in das kilometerlange Steigrohr geleitet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass sich das mit dem schweren Schlamm aufgehaltene Öl wieder lösen und nach oben steigen kann. Nach dieser Versiegelung soll der Öl-Fluss in den Ozean dann endgültig gestoppt sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.