Grausiger Kopf-ab-Mord: Killer beichtet zum Geburtstag

Kurz vor seinem 28. Geburtstag musste Mario Z. sein Gewissen erleichtern. Der junge Mann, der in Berlin Linguistik studiert, hat vermutlich einen Stricher bestialisch ermordet.

Freundlich meldete sich der Student bei der Polizei: „Guten Tag, … ich habe einen Mann zersägt!“

Drei Tage zuvor, laut Schilderungen des Kopf-ab-Studenten:

An einem Samstagabend lernt Mario Z. aus Schöneberg einen jungen Stricher kennen. Sie finden sich sympathisch gehen in die Wohnugn von Mario Z. Dort wird gesoffen.

Mario Z. ist vorbestraft, kam Ende August 2008 aus dem Knast. Knapp drei Jahre saß er wegen bewaffneten Raubüberfalls. Jetzt ist er auf Bewährung draußen.

Bis gestern. Bei der Kripo erklärte Mario Z, dass der junge Mann tot neben ihm lag, als er wach wurde.

Mario Z. will, das der Tote verschwindet. In Einzelteilen. Er nimmt eine Säge, zertrennt die Leiche. Die Stücke stopft er in blaue Plastik-Müllsäcke, bindet sie zu. Dann trägt er sie zum Güterbahnhof Wilmersdorf, 1,5 km entfernt.

Den Kopf des Toten behält Mario Z. Warum, weiß er nicht – sagt er. Er legt ihn in den Kühlschrank, wo ihn die Kripo schließlich entdeckte.

Um wen es sich bei dem Toten handelt, ist noch ungeklärt. Die Gerichtsmedizin muss die Leichenteile jetzt untersuchen. Gegen Mario Z. wurde Haftbefehl erlassen.

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