Gutachten: Auto im Kirchendach war 90 kmh zu schnell

Statt 50 kmh, wie in der Ortschaft vorgeschrieben fuhr ein 23-jähriger Autofahrer im sächsischen Limbach-Oberfrohna 139 kmh. Er flog 35 Meter mit seinem Auto durch die Luft und landete in einem Kirchendach.

Der irre Autounfall im sächsischen Limbach-Oberfrohna (Sachsen) hatte für Rätselraten gesorgt. Wie konnte das Auto in dem Gotteshaus landen?

Jetzt wurde ein Gutachten der Staatsanwaltschaft Zwickau zum „Kirchenflieger“ erstellt. Ergebnis: Der Fahrer war mit mit seinem Skoda mit 139 statt 50 Stundenkilometer durch die geschlossene Ortschaft gerast, und das auch noch auf der falschen Fahrseite.

Der 23-jährige Autofahrer war betrunken über die Böschung geprescht. Die wirkte wie eine Sprungschanze und katapultierte das Auto in das Kirchendach.

Der junge Fahrer hatte 0,45 Promille Alkohol im Blut. Er wurde schwer verletzt. An der Kirche entstand ein Schaden von 63 000 Euro.

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