Heckhoff und Michalski: Geiselnahme in Essen

Die flüchtigen Schwerverbrecher Michael Heckhoff (50) und Peter Paul Michalski haben offenbar auf ihrer Flucht eine Geisel genommen und gezwungen mit ihnen nach Essen zu fahren.

Bei der Geisel soll es sich um einen Unternehmer handeln, der sich zusammen mit seiner Frau in einem Einfamilienhaus aufhielt.

Die Geisel St. wurde dann gezwungen zusammen mit den Gangstern in einem schwarzen 5er BMW durch die Gegend zu fahren. Bei dem Wagen handelt es sich um das Auto des Unternehmer-Ehepaars.

Die Ehefrau wurde im Haus zurück gelassen. Allerdings drohten die Gangster, ihrem Mann etwas an zu tun, wenn sie die Polizei alarmieren würde.

Schließlich wurde die Geisel gegen 19 Uhr in Mühlheim-Saarn entlassen. Die Gangster fuhren ohne den Unternehmer in dessen Wagen weiter.

Immer noch sollen sich die Ganster in dem 5er BMW befinden.

In der Nacht zu Sonntag erklärte ein Polizeisprecher, dass die Fahndung nach den Ausbrechern auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet worden sei. Die Polizei will nicht ausschließen, dass die Verbrecher sich womöglich bereits nach Belgien abgesetzt haben. Es gebe derzeit aber keinen sogenannten Grenzalarm.

Am Tag 2 nach dem Gefängnisausbruch wurde Haftbefehl gegen einen Beamten der JVA Aachen erlassen, der den beiden wegen Mordes und Geiselnahme verurteilten bei dem Ausbruch geholfen haben soll.

Heckhoff und Michalski hatten am Donnerstagabend einen Wärter der JVA Aachen überwältigt, waren mit zwei Pistolen und je acht Schuss Munition geflüchtet.

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