Hitler-Attentat: Hartz-IV-Empfänger verweigert Geldstrafe

Frank L. (42) köpfte den Berliner Wachs-Hitler in einer Filiale von Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett. Er erhielt für die Sachbeschädigung einen Strafbefehl über 1800 Euro. Doch den will Frank L. nicht bezahlen. Er legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein. Jetzt muss der Hartz IV Empfänger aus Kreuzberg vor Gericht erscheinen.

„Ich lasse es auf den Prozess ankommen“, erklärte Frank L. jüngst, „ich kann die Strafe nicht bezahlen. Und ich halte sie auch nicht für gerecht.“

Der gelernte Altenpfleger hatte am 5. Juli 2008 bei „Madame Tussauds“ dem Wachsfiguren-Hitler den Kopf abgerissen – nur drei Minuten nach der Eröffnung der weltberühmten Ausstellung in Berlin (Unter den Linden).

Der Anschlag sei durchaus „politisch“ gemeint gewesen, so Frank L. Bei der Rangelei nach der Tat wurde ein Wachmann leicht verletzt. Doch den Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten akzeptierte Frank L. nicht.

Immerhin ist auch noch eine Rechnung von Madame Tussauds über 6325 Euro offen. Frank L. soll den Schaden an der Hitler-Puppe bezahlen …

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