Hochwasser in Polen: Deich gebrochen – Notstand ausgerufen !

Kaum hatte sich die Aufregung um das Hochwasser vor zwei Wochen in Polen ein wenig gelegt, schießt schon das nächste heran. Ein erster Deich ist inzwischen gebrochen. Es wurde der Notstand ausgerufen. Auch in der Slowakei sind die Wassermassen unerbitterlich auf dem Vormarsch nach Bratislawa und Kosice.

Im deutschen Brandenburg ist die Lage kritisch. Das neue Hochwasser hat die Region bislang nicht erreicht.

In Polen sind die Einsatzkräfte in Slupiec dem Wasser unterdessen erlegen. Hier brach ein Deich.

Auch der Wasserspiegel der Weichsel, ist wieder bedrohlich angestiegen: Der Fluss lief über die Deiche in Zastow Polanowski. In der Gegend waren vor zwei Wochen 20 Ortschaften überflutet worden. Damals war im Damm ein Riss von 400 Metern Länge entstanden, der seither nur provisorisch repariert wurde.

In Kosice (Slowakei) mussten 1500 Menschen vor der Flut in Sicherheit gebracht werden. Der Fluss Hornad durchbrach einen Schutzdamm und überflutete Teile der Stadt. Auch in der Hauptstadt Bratislawa trat die Donau über die Ufer. Sie überschwemmte Uferpromenaden, Parkplätze und einen Park.

Die wichtigsten Autobahn- und Eisenbahnverbindungen, die das Land von West nach Ost durchqueren, waren an mehreren Stellen unterbrochen, in der Ostslowakei waren ganze Gemeinden auf dem Landweg nicht erreichbar.

Am Brandenburger Unterlauf des Grenzflusses gilt in den Landkreisen Barnim und Uckermark den Angaben zufolge weiter die zweithöchste Alarmstufe 3. Sonnenburg: „Dort überwachen die Einsatzkräfte weiter die Deiche.“

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