Hurrikan Ida: 124 Tote und Schlammlawinen

Der Hurrikan „Ida“ hat in Mittelamerika, vor allem in El Salvardo verheerende Zerstörung hinterlassen. Mindestens 124 Menschen verloren ihr Leben in dem Wirbelsturm, der jetzt Kurs auf die USA nimmt. Er bewegt sich jetzt über dem Golf von Mexiko auf die Südküste der USA zu.

Schon in Nicaragua und Guatemala hatte der Wirbelsturm zuvor schwere Schäden angerichtet, bevor er am Sonntag El Salvador erreichte.

Am Vulkan Chichontepec wurde durch den starken Regen eine Schlamm- und Gerölllawine ausgelöst. Sie wälzte sich am Sonntagmorgen auf die Ortschaft Verapaz zu, überraschte die Bewohner gegen zwei Uhr morgens im Schlaf. Dieser und mehrere andere Orte wurden zum großen Teil unter den Erdmassen begraben.

Polizei und Helfer suchen noch immer unter den Schlammmassen und Ruinen nach Vermissten.

Präsident Mauricio Fuenes rief den Notstand aus. „Heute ist ein sehr trauriger Tag für dieses Land“, sagt er in einer vom Radio und TV übertragenen Ansprache. Derzeit seien 124 Todesopfer identifiziert, allerdings wird mit weiteren Opfern gerechnet.

Das US-Hurrikanzentrum in Miami (Florida) stufte „Ida“ auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala in die Kategorie 2.

Derzeit bewegt sich der Wirbelsturm mit 17 Stundenkilometern auf die USA zu. Für die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida wurde eine Hurrikan-Warnung ausgegeben. Die Stadt Louisiana, die 2005 vom Hurrikan „Katrina“ verwüstet wurde, sei aber nicht in Gefahr.

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