Idiotentest: FDP will MPU umkrempeln

Die medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU oder auch „Idiotentest“ genannt, kommt auf den Prüfstand. Der Schrecken aller Autofahrer soll transparenter und fairer werden.

Auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar tagen seit heute die renommiertesten Verkehrsjuristen Deutschlands. Für sie steht die MPU auf dem Prüfstand. Kritiker fordern mehr Transparenz, einfachere Regeln und eine vernünftige Verhältnismäßigkeit bei den Mitteln.

Abgeschafft wird die MPU aber nicht, das steht jetzt schon fest !

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erklärt: „Grundsätzlich hat die MPU ihren Sinn und zu Recht eine abschreckende Wirkung. Die Zeit ist allerdings reif für mehr Offenheit und Transparenz. Die Gutachten müssen klar nachvollziehbar sein. Wir müssen den Betroffenen das Gefühl geben, dass im Interesse der Verkehrssicherheit geurteilt wird und nicht im stillen Kämmerlein einsame Entscheidungen getroffen werden. Wichtig bei einer Neuregelung ist die Verhältnismäßigkeit der Mittel, die in jedem Einzelfall geprüft werden muss.“

Auch der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Patrick Döring, erklärte zu der Diskussion um die MPU: „Wir werden uns die Regelungen für die MPU im Zusammenhang mit der Reform des Flensburger Punktesystems angesehen. Ich habe Zweifel, dass das aktuelle Verfahren so noch zeitgemäß ist.“

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