Inzest-Monster von Amstetten: Josef Fritzl schreibt Bettel-Briefe

24 Jahre lang sperrte das Inzest-Monster von Amstetten, Josef Fritzl (24) seine Tochter Elisabeth in einem modrigen Verließ ein, ließ sie dort mit kaum Sauerstoff, schlechtem Licht und wenig Nahrung vor sich hinvegetieren. Im Keller musste Elisabeth sieben Kinder von ihrem Vater gebären.

Jetzt ist Fritzl selbst Gefangener. Alle zwei Wochen schreibt er Bettelbriefe.
„Ich brauche 4000 Euro“, ist da zu lesen, „Ich möchte ein Jura-Fernstudium machen.“ Dann könne er sich selbst verteidigen. Der Bettelbrief richtet sich an die älteste Tochter. Doch diese Antwortet ihrem Vater nicht.

Knapp ein Jahr ist das Urteil über Josef Fritzl nun alt. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine „Anstalt für geistig-abnorme Rechtsbrecher“ eingewiesen.

„Deppen-Trakt“ nennen die Insassen Fritzls Station im Gefängnis Stein.

Besonders gut hat es Fritzl nicht im Knast. Er ist völlig isoliert. Die Gefahr eines Übergriffes ist offenbar einfach zu hoch. Der Hass gegen den Inzest-Verbrecher ist gigantisch. Fritzl muss daher sogar seine Mahlzeiten alleine einnehmen. Ein wegen Totschlags verurteilter Mithäftling  reicht ihm die Mahlzeiten durch eine Klappe.

Der erzählt, der Inzest-Verbrecher sehe schlecht aus, sei abgemagert und habe eingefallene Wangen.

Zweimal testeten Psychologen, ob Fritzl selbstmordgefährdet ist. Ergebnis: negativ.

Doch Fritzl jammert ausgibig. Er könne sich im Knast noch nicht einmal eine Cola leisten, auch kein Spezial-Shampoo für seine implantierten Haare. Von Reue oder Entschuldigung sprach er bislang nicht.

Angehörige berichten, dass der Inzest-Verbrecher immer noch an eine Zukunft mit seiner Frau glaubt. Diese jedoch habe sich längst völlig von ihrer Vergangenheit mit Fritzl gelöst, sogar einen anderen Namen angenommen.

Sie lebt jetzt ihn einem anderen Ort, bezieht rund 730 Euro Rente und verdient sich mit Blumenbildern und genähten Taschen etwas dazu.

Aus Kummer hat sie 14 Kilo abgenommen. Vom Horror-Haus durfte die 66-Jährige nur ein paar Kleider mitnehmen. Alle Wertgegenstände, darunter die Münzsammlung von Josef Fritzl, hat das Gericht beschlagnahmt. Grund: Fritzl hat Millionenschulden.

Jede Woche besucht Fritzls Frau die missbrauchte Tochter (heute 43) und die Kinder aus dem Keller.  Elisabeth geht es den Umständen entsprechend gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.