Inzest von Amstetten: Josef Fritzl fürchtete seinen Horror-Keller !

Josef Fritzl (73), der Inzest-Tyrann von Amstetten fürchtete sich vor seinem eigenen Horror-Keller. Das erklärte jüngst seine Psychiaterin Adelheid Kastner, die für den Gerichtsprozess gegen Fritzl ein Gutachten über den 73-Jährigen erstellte.

Josef Fritzl habe Angst gehabt, in sein Verlies hinab zu steigen, weil er befürchtete, von seinen Gefangenen überrumpelt zu werden.

„Er hatte Bedenken, dass ihn da unten jemand mal attackieren könnte“, sagte Kastner dem Magazin „Stern“. „Am Schluss haben dort immerhin drei Erwachsene gelebt. Also drei gegen einen.“

24 Jahre lang sperrte Josef Fritzl seine eigene Tochter in einem fensterlosen Keller-Loch ein, vergewaltigte sie tausende Male, zeugte sieben Inzest-Kinder mit ihr und ließ eines der Babys qualvoll sterben.

Die Psychiaterin, die dem Inzest-Monster für das Gerichtsgutachten insgesamt 27 Stunden gegenübersaß, bescheinigt Fritzl die fast einzigartige Fähigkeit, Dinge komplett ausblenden zu können: „Der Mann hat sich in den 24 Jahren nicht ein einziges Mal verraten. Nie. Nicht einmal. Das geht nur, wenn man oben und unten strikt von einander trennen kann. Tür zu im Keller, Tür zu im Kopf.“

Fritzl habe sogar oben mit seiner Frau gesessen und mit ihr „gemeinsam darüber geweint, dass die Tochter weg ist“.

Fritzl ist in Kastners Augen ein „emotionaler Analphabet“.

„Die Emotionen, die er kennt, sind das Gefühl des Triumphs, wenn er jemanden dominiert. Und Angst. Alle feineren, positiv besetzten Emotionen kann er nicht richtig nachvollziehen“, sagt Kastner.

Besonders bitter muss es dann für Fritzl gewesen sein, der Aussage seiner Tochter, ihrer Sichtweise im Gericht völlig ausgeliefert zu sein. Er konnte sich der Sicht einer anderen Person nicht mehr entziehen…

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