Jugendschutz entsetzt: Stuntman schickt seine Kinder ins Feuer

Emily ist zwei Jahre alt. Ihr Bruder Connor gerade einmal 4. Das außergewöhnlich Hobby der beiden Kleinkinder: Gefährliche Stunts fahren.

Ihr Hobby haben sich die Kinder von Papa Ivica Zdravkovic (32) abgeschaut.

Der Lennestädter ist selbst ein verrückter Stuntman. 2004 wurde er bekannt als weltweit erster brennender Bungee Springer, spielte in der RTL-Actionserie „Alarm für Cobra 11“ und bei den Karl May Festspielen in Elspe mit.

Doch Jugendschützer sind entsetzt über das Treiben das Vaters mit seinen Kindern. Er lässt sie bei seinen Übungen mitmachen !

Zdravkovic verteidigt sich. Seine Kinder machen alles freiwillig, hätten viel Spaß und auch in punkto Sicherheit seien alle Vorkehrungen getroffen:

„Die beiden tragen feuerfeste Kleidung, die Räder sind mit einem Schutz-Gel präpariert.“ Aber TV-Profi Zdravkovic gibt zu: „Ein Restrisiko besteht bei jedem Stunt.“

Fraglich erscheint, warum man schon eine Zweijährige mit einer Körpergröße von 96 Zentimetern, die noch nicht einmal sicher gehen oder richtig Radfahren kann, mit einem Laufrad durchs Feuer jagen muss ?!

Friedhelm Güthoff (57), Geschäftsführer vom NRW-Landesverband des Deutschen Kinderschutzbund: „Die Kinder sind für solche Aktionen zu jung. Wichtig ist, dass sie pädagogisch und psychologisch an Gefahren herangeführt werden. Da habe ich doch erheblich Zweifel.“

Ivica Zdravkovic sind die Feuer-Stunts im Hinterhof seiner Firma nicht spektakulär genug. Er plant eine noch gefährlichere Aktion, will dass seine Kinder als jüngste Stuntleute aller Zeiten ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen werden.

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