Kalifornien: Bewohner fliehen vor Waldbränden

Erneut sind im US-Bundesstaat Kalifornien verheerende Waldbrände ausgebrochen. Tausende Bürger haben ihre Häuser bereits verlassen und befinden sich auf der Flucht vor den Flammen.

Nur vier Wochen sind seit den letzten schweren Waldbränden im Bundesstaat von US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger vergangen. Schon wieder brennt es im Sonnenstaat an der Westküste der USA.

Über 30 Quadratkilometer Wald- und Buschland fielen in der Bergregion östlich von Los Angeles bereits den Flammen zum Opfer. Mehrere Häuser wurden zerstört.

Wie der TV-Sender CNN berichtete, rief die Polizei im Touristenort Wrightwood in den San Gabriel Bergen über 4000 Menschen auf, ihre Häuser zu verlassen.

Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief wieder einmal den Notstand aus. Die Feuerwehr ging mit Löschhubschraubern gegen die Flammen vor. Es seien aber erst etwa 20 Prozent des Brandes unter Kontrolle gebracht. Allerdings legten sich zusätzlich die Winde, die das Feuer zuvor immer wieder angefacht hatten und erleichtern damit jetzt die Löscharbeiten.

Erst Anfang September hatten schlimmste Brände im Raum Los Angeles gewütet.

Etwa 600 Quadratkilometer Wald- und Buschland verbrannten – eine Fläche, die größer als der Bodensee ist. Rund 60 Häuser wurden zerstört. Zwei Feuerwehrmänner kamen ums Leben, die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

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