Killer-Tsunami: Samoa eine einzige Müll-Wüste !

Sechs Tage nach dem verheerenden Killer-Tsunami auf der Südsee Insel Samoa gleicht das Inselparadies einer einzigen Müll-Wüste.

Überall Schlamm, Dreck, verwüstete, Häuser, Autos, Leichen, Abfall. Der Schlamm fängt bereits leicht zu müffeln an.

Das einstige Paradies in der Südsee ist nur noch ein Ort des Elends.

Mit bloßen Händen wühlen Helfer im Dreck oder nehmen einfach Holzknüppel zur Hilfe, um unter Schlamm und Geröll, vielleicht noch etwas Lebendiges zu finden. Meist vergeblich.

Eine riesige Killerwelle hatte den Inselstaat am 30. September überflutet und zerstört. Bislang wurden etwa 200 Todesopfer gezählt.

Seit Tagen werden immer wieder Leichen an Land gespült.

Gesundheitsexperten befürchten nun eine zweite „Welle des Todes“ durch Krankheiten unter den Überlebenden. Die vor den Fluten geflüchteten Menschen lebten in Notunterkünften und hätten Angst, in ihre Dörfer zurückzukehren, erläuterte ein Sprecher des samoanischen Gesundheitsdienstes.

„In einigen Wochen werden wir viele Menschen mit Durchfallerkrankungen haben. (…) Todesfälle werden unvermeidbar sein“.

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