Kinderschänder Christoph G.: Untersuchungshaft für Opfer-Vater !

Der Prozess gegen den Kinderschänder Christoph G. (38) hat eine Kette weiterer Ermittlungen angestoßen und abscheuliche Zustände in der Opfer-Familie offenbart.

Der Opfer-Vater ist selbst dringend tatverdächtig, seine heute 19-jährige Tochter jahrelang missbraucht zu haben. Außerdem soll er den Missbrauch seiner beiden Zwillinge Pascal und Marcel möglicher Weise sogar gefördert und daraus Vorteile gezogen haben. Opfer-Vater Christian S. (52) wurde festgenommen, sitzt in Untersuchungshaft.

Im Prozess gegen Christoph G. soll der Opfer-Vater in der nächsten Woche zu Wort kommen.

Zeugen schilderten bislang, dass er seine Jungen (damals 7) dem Angeklagten regelrecht zugeführt haben soll. Wenn der 38-Jährige bei der Familie übernachtete, sorgte der Vater stets dafür, dass er bei den Zwillingen im Zimmer schlief.

Die Betreuerin der Familie: “Es waren oft Fremde im Haus. Mein Eindruck war, dass der Vater Dienste der Männer entgegennahm – und ihnen dafür seine Kinder überließ.”

Eine Befragung im Zuge des laufenden Prozesses soll weitere Details klären.

Das Jugendamt erwirkte wegen Missbrauchsverdachts sogar ein gerichtliches Kontaktverbot für den Angeklagten, dass der Vater ignorierte.

Christoph G. behauptet: “Der hat ja immer vor meiner Tür gestanden und mir die Kinder fast aufgedrängt.”

Der Computer des Opfer-Vaters wurde beschlagnahmt. Die Untersuchungen laufen noch. Ermittler befürchten aber, dass der Opfer-Vater dem Kinderschänder sogar behilflich war, die aufgezeichneten Missbrauchs-Videos ins Internet zu stellen.

Die Bilder entdeckte ein Journalist im Netz, übergab sie der Polizei.

Das BKA fahndete mit einem Video öffentlich bei “Akte XY” nach ihm. Schließlich erkannte Zwillings-Mutter Karina K. (39) den Kinderschänder, meldete sich bei den Ermittlern.

Sie behauptet, von dem Martyrium ihrer Kinder nichts mitbekommen zu haben. Sie ist Alkoholikerin, trank zur Tatzeit bis zu zwei Flaschen Schnaps täglich.

Am Donnerstag geht der Prozess weiter. Diesmal sollen Zeugen und Gutachter aussagen.

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