Kindesmissbrauch: Volksmusiker Pauli Kärntner legt Geständnis ab

Volksmusiker Pauli Kärntner alias Bernd Karl O. (41) hat sein eigenes Kind sexuell missbrauch. Er wurde erwischt. Jetzt hat er gestanden. Einsicht hat er dennoch nicht.

Seit Montag muss sich der 41-Jährige vor dem Landgericht in Hamburg verantworten.
Der Vorsitzende Richter: „Ist da was dran, an diesen Vorwürfen?“ Bernd O.: „Ja. Ich möchte auch dazu stehen.“  beginnt der Prozess mit dem Geständnis. Doch eigentlich findet der Volksmusiker auch heute noch nichts Schlimmes an seinen Taten.

Die Porno-Fotos seien schließlich nur versehentlich bei einem Musikdownload auf seinen Laptop gelangt und die orale Befriedigung bei seinem Sohn sei eine Liebkosung gewesen. Das Anfassen des 9-Jährigen fand er „irgendwie lustig“.

„Ich hatte noch nie einen beschnittenen Penis gesehen, der Junge hat mich darauf hingewiesen.“ erklärte der Volksmusiker zu einem Vorfall im Schwimmbad.

Im nachhinein tue es ihm sehr leid, dass der Junge jetzt leide, „ich habe damals überhaupt nicht darüber nachgedacht.“

Doch das scheint gelogen. Lebensgefährtin Anja S. (29) sagte aus, dass sie Bernd Karl O. mehrmals gebeten habe die Übergriffe zu unterlassen.

Anja S.: „Aber er hat mir immer erzählt, dass so ein Umgang in anderen Ländern völlig normal sei. Ich habe ihm dann geglaubt.“

Bernd O. soll im vergangenen Sommer seinen, damals zwei Jahre alten Sohn Damian*, mehrfach missbraucht haben. Außerdem habe er im Blankeneser Schwimmbad einen 9-jährigen Jungen an den Genitalien eingecremt und massiert, sich danach selbst befriedigt. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei zudem etliche kinderpornografische Dateien.

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