Libanon: Frachter im Mittelmeer gesunken

Rund 11 Seemeilen vor der Küste des Libanon ist in der Nacht zum Freitag in Vieh-Frachter mit 82 Personen an Bord gesunken. 30 Menschen konnten aus der stürmischen See gerettet werden.

Der Frachter war in schwerem Gewitter mit Sturmböen in Seenot geraten, mit Wasser voll gelaufen und gesunken.

Zwei deutsche, ein italienisches und neun Schiffe der libanesischen Marine eilten zu dem Frachter. Auch ein britischer Hubschrauber und ein Schiff der syrischen Marine halfen bei der Suchaktion nach den vermissten Passagieren.

Die geretteten Schiffbrüchigen trugen schwere Unterkühlungen davon und werden jetzt in Krankenhäusern behandelt.

Neben 30 Überlebenden wurden auch drei Leichen aus dem eiskalten Wasser geborgen.

Eine Ursache für den Untergang des Schiffes, das 10 000 Schafe und 20 000 Rinder geladen hatte, ist noch nicht bekannt. Der Kapitän des Schiffes soll nach ersten Informationen bei dem Unglück ums Leben gekommen sein.

Es besteht kaum noch Hoffnung für die Vermissten. „Die Rettungsaktion geht trotz schlechten Wetters weiter“, sagte UN-Sprecher Andrea Tennenti.

Der Frachter gehört der Reederei „Falcon Point International“. Das Schiff war am 29. November von Montevideo in Uruguay ausgelaufen, Ziel war der syrische Hafen Tartus. Neben 76 Besatzungsmitgliedern befanden sich auch sechs Passagiere an Bord.

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