Loveparade in Duisburg: Das sind die toten Opfer !

19 junge Menschen fanden am Samstag bei einer Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg den Tod. Die Trauer und das Entsetzen ist bundesweit gigantisch.

Die jungen Party-Gäste suchten Entspannung, Party, Feiern, gute Laune und nette Gesellschaft. Seit Jahren treffen sich Raver auf der Loveparade um freie Liebe, moderne Musik und ihr Lebensgefühl zu Feiern.

Doch in Duisburg kam es zu einer Massenpanik unter den rund 1,4 Millionen Besuchern. Durch den tragischen Tod von 19 Menschen ist das Fest „Loveparade“ für alle Zeiten beendet.

Die 11 deutschen Opfer im Alter zwischen 20 und 38 Jahren stammen aus den Städten Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück.

Weitere Opfer stammen aus dem europäischen Umland, Holland, Spanien, Italien, Bosnien und aus der ganzen Welt, Australien und China.

Auch die Italienerin Giulia Minola (†21) aus Brescia wurde tot getrampelt. Sie machte gemeinsam mit einer Freundin eine Tour quer durch Europa. In Duisburg wollte die Modestudentin auf der Loveparade feiern, starb im Gedränge. Ob ihre Begleiterin ebenfalls bei der Parade war, ist unklar.

• Fenja Siebenlist (†23) aus Gelsenkirchen (NRW) war mit Freunden in Duisburg unterwegs. Ein Familien-Angehöriger: „Nachdem ich von der Katastrophe gehört hatte, hab ich sofort versucht, sie zu erreichen. Sie ging nicht ans Telefon. Da haben wir alle Krankenhäuser angerufen, auch dort war sie nicht zu finden. Heute Morgen kam die Polizei, hat uns die schreckliche Nachricht überbracht.“

• Elmar L. († 38) liebte Techno- und House-Musik, fuhr zum Feiern ins 30 Kilometer entfernte Duisburg. Gestern Nachmittag suchte ein Freund ihn noch verzweifelt über den Internetdienst „Twitter“, da war der 38-Jährige schon fast 24 Stunden tot.

• Die beiden Spanierinnen Clara Z. und Marta A. (beide 22) hielten sich als Austausch-Stundentinnen in Münster auf. Sie wollten auch unbedingt die Loveparade in Deutschland erleben und bezahlten dieses Erlebnis mit dem Tod.

Drei der 19 Toten waren in den Abend- und Nachtstunden von Samstag auf Sonntag im Krankhaus ihren Verletzungen erlegen.

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