Madeleine Maddie McCann: Neuer Zeuge gibt Hoffnung

Mehr als drei Jahre sind seit dem mysteriösen Verschwinden der kleinen Britin Madeleine Maddie McCann vergangen. Das Mädchen ist heute sieben Jahre alt. Doch es gibt Hoffnung. Während die Behörden die Suche nach Maddie längst aufgegeben haben, wollen die Eltern McCann die Hoffnung nicht sterben lassen.

Zu Recht ? Immerhin hat sich nun offenbar ein neuer Zeuge gemeldet, der behauptet Maddie kurz nach ihrer Entführung in einem Bus gesehen zu haben.

Der Zeuge: „Ich sah Maddie im Pyjama in einem Bus liegen“. Ein Mann sei bei dem schlafenden Kind gewesen.  Der Zeuge ist sich zudem sicher: Es war Maddie.

Bei dem Zeugen handelt es sich um den Portugiesen Carlos Moreira (65). Er macht angeblich am 4. Mai 2007, der Tag nach Maddies Verschwinden, eine Beobachtung. Warum er sich erst jetzt meldete ? Unklar.

Auf dem Weg von Carregado (bei Lissabon) in den Alentejo hielt Moreira gegen 8 Uhr an einer Raststätte in der Gegend von Benavente.

Der britischen Boulvard-Zeitung „Sun“ sagte er jetzt: „Ich sah einen weißen Kleinbus, dessen hintere Tür offen stand. In dem Bus lag ein kleines Mädchen, das auf einem Haufen von Kleidungsstücken schlief. Es trug einen zweiteiligen Pyjama, pink und weiß oder gelb. (…) Das Mädchen war blond und ungefähr vier Jahre alt.“

Genau so einen Schlafanzug trug Maddie, als sie am 3. Mai 2007 aus einer Ferien-Anlag in Praia de Luz verschwand.

Der Mann, der sich bei dem Mädchen aufhielt, sei glatt rasiert, dick und zwischen 40 und 42 Jahre alt gewesen. Die Frau war offenbar grauhaarig, ebenfalls dick und zwischen 60 und 65.

Neben Moreira gibt es weitere Zeugen, die in den Tagen um Maddies Verschwinden von einem weißen Kleinbus mit einem Mädchen berichten. Doch offenbar waren die Polizei-Kontrollen zu nachlässig. Maddie ist bis heute verschwunden.

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