Mailand: Kanalisation als Hotel vermietet

Die Eigentümerin einer Liegenschaft in Mailand hat sich ein ganz besonderes Verdienst-Modell erdacht. Sie vermietete ihre Kanalisation als Behausung. Der muffige Eingang zu der geruchsintensiven „Herberge“: Ein einfacher Gullideckel im Gehsteig.

In dem Appartement unter Tag hausten 60 teils illegale chinesische Einwanderer. Die Beamten haben das „Hotel Botola“ (zu deutsch „Hotel Falltür“) mittlerweile geschlossen.

Dort im Untergrund hausten die Einwanderer auf zahlreichen Matratzen mit einem wackeligen Gasofen und zwei Toiletten, wie die Zeitung „La Republicca“ berichtet.

„Hier hätte alles in die Luft fliegen können“, merkte ein Polizist an.

Unter den Bewohnern des Lochs befanden sich auch zahlreiche Kinder, sogar ein drei Monate altes Baby entdeckten die Carabinieri in einem alten Kleiderschrank.

Die Mieter bezahlten für die Behausung monatlich 100 Euro, wenn sie mit Kindern einen Platz bekommen wollten sogar 200. Nun laufen Ermittlungen gegen die italienische Besitzerin des Grundstücks sowie einen Chinesen.

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