Maria Bögerl: Diese Nachbarn sahen das Phantom

Die Polizei aus dem Umkreis Heidenhim in Baden Württemberg sucht mit Hochdruck nach einem Mann mit dunklem Pferdeschwanz. Er ist im Fall um die entführte und ermordete Bankiers-Gattin Maria Bögerl (54) ein wichtiger Zeuge.

Jetzt meldeten sich die Nachbarn der Bögerl-Familie, die den unheimlichen Phantom-Mann am Tattag in der Nähe des Bögerl-Anwesens sahen.

12. Mai, der Tag der Entführung. Gegen 15.15 Uhr wundern sich Helga M. (54) und Sohn Kevin (19) über einen Fremden mit Pferdeschwanz vor ihrem Haus in Nietheim (Zehn Kilometer vom Entführungsort Heidenheim entfernt) . Er läuft in der 200 Meter langen Sackgasse auf und ab, wirkt nervös, schaut immer wieder zur A 7.

Helga M.: „Er war total zappelig, vergrub sein Gesicht in den Händen, fuhr sich immer wieder durch die Haare.“

Der Sohn will das Phantom sogar angesprochen haben. Der versuchte gleich sich zu verteidigen, sagte angeblich: „Ihr braucht keine Angst zu haben, ich stehl euch nichts.“

Einem Mädchen habe sich der Mann zudem als Naturliebhaber ausgegeben und in sich hinein gemurmelt: „Schöne Bäume, schöne Bäume.“

Am Nachmittag war der Mann dann verschwunden. Die Anwohner ahnten nicht, welches Drama sich nur 500 Metter weiter abspielte.

Um 15.27 Uhr wirft Kreissparkassenchef Thomas Bögerl (56) an der Behelfsausfahrt einen Müllsack mit 300 000 Euro Lösegeld aus dem Auto. Abgeholt wird das Geld nicht.

Heute ist sich die Nachbarin Helga M. sicher, das der Pferdeschwanz-Mann etwas mit dem Verbrechen an Maria Bögerl zu tun hat. Er habe schließlich auf irgendetwas gewartet…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.