Maria-Bögerl-Entführung: Phantombild des Entführers

Im Fall um die vermisste Bankiers-Gattin Maria Bögerl (54) hat die Polizei nun ein Phantombild eines möglicher Weise an der Tat beteiligten Mannes heraus gegeben.

Der Gesuchte ist zwischen 30 und 40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und kräftig, trägt dunkles, schulterlanges Haar, das wohl meist zu einem Pferdeschwanz gebunden ist. Außerdem hat er sehr wahrscheinlich einen Dreitagebart.

Vor drei Wochen wurde Maria Bögerl aus ihrem Haus in Heidenheim, Baden-Württemberg, entführt.

Kurz nach ihrem Verschwinden forderten Entführer telefonisch 300 000 Euro Lösegeld, die Ehemann Thomas Bögerl, Sparkassen-Chef in Heidenheim an der Behelfsausfahrt einer Autobahn ablegen sollte.

Doch auf Grund mehrere Polizei-Pannen kamen die Entführer nicht zur Übergabestelle. Seither gibt es kein Lebenszeichen mehr von Maria Bögerl. Auch die Entführer haben sich nicht mehr gemeldet.

Am Tag der Entführung wurden zwei Männer in der Nähe des Hauses des Sparkassen-Chefs gesehen. Einer der Männer soll der jetzt mit Phantombild Gesuchte sein. UND: Der Typ mit dem Pferdeschwanz soll am Nachmittag dort, wo das Lösegeld abgelegt werden sollte, als Anhalter unterwegs gewesen sein.

Offiziell sucht die Polizei den Mann „als Zeugen“. Für Hinweise, die zur Freilassung der Entführten führen, ist eine Belohnung in Höhe von 100 000 Euro ausgesetzt.

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