Masturbathon: Masturbieren für sexuelle Aufklärung

Im Jahr 1995 erklärte der Sex-Shop „Good Vibrations“ in San Francisco den Monat Mai zum Monat der Selbstbefriedigung. Jetzt wird aktuell ein Masturbathon veranstaltet.

„Es ist wie ein Marathon, nur mit dem Unterschied, dass einem am Ende nicht die Füße wehtun – außer man befriedigt sich auf eine ungewöhnliche Weise“, sagte Carol Queen, Angestellte des Sex-Shops „Good Vibrations“ in San Francisco und Mitgründerin des „Masturbathon“.

Der Masturbationswettbewerb wird schon seit fünf Jahren regelmäßig wiederholt. Jährlich findet der Wettkampf statt und dient wohltätigen Zwecken.

Die Erlöse kommen Projekten zur sexuellen Aufklärung zugute. Ähnliche Wettbewerbe werden auch in London und Kopenhagen ausgetragen.

Unter den hunderten Teilnehmern in diesem Jahr war unter anderem Masanobu Sato, Manager eines japanischen Sexspielzeug-Herstellers. Er hatte eigens die weite Reise aus Tokio auf sich genommen, um seinen Titel in der Disziplin Ausdauer bei der Selbstbefriedigung zu verteidigen, den er im Vorjahr mit neun Stunden 33 Minuten aufgestellt hatte. „Er trainiert richtig dafür“, sagte einer seiner Kollegen. „Am wichtigsten ist es, langsam an die Sache ranzugehen und das Atmen nicht zu vergessen“, betonte „Sex-Coach“ Ed Ehrgott am Rande der Wettkämpfe.

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